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Bund

Jetzt gibt es keine Ausreden mehr.

Die Asylzahlen sinken, zum ersten Mal seit Jahren. Wer jetzt regiert, hat die Wende mitversprochen. Also muss sie halten: kontrollierte Zahlen, echte Integration, und der Bund zahlt, was er anordnet.

Leipzig von oben: Blick über die Dächer der Innenstadt mit der Thomaskirche im Winterlicht

Was passiert ist: Die Zahlen fallen deutlich: bundesweit von rund 251.000 Asylanträgen 2024 auf 169.000 im Jahr 2025, der tiefste Stand seit 2020, Tendenz weiter sinkend. Auch in Leipzig entspannt sich die Lage, die Notunterkünfte werden abgebaut. (Quellen: BAMF, Stadt Leipzig)

Was wir davon halten: Die Richtung ist richtig, und sie beweist: Begrenzung ist möglich, wenn der politische Wille da ist. Wer jahrelang behauptet hat, man könne nichts machen, ist widerlegt. Aber weniger Zuwanderung ist nur die halbe Miete. Es entscheidet sich daran, ob die, die bleiben, wirklich ankommen: Sprache, Schule, Arbeit, und die klare Erwartung, sich an unsere Regeln und Werte zu halten. Ein Dach über dem Kopf ist noch keine Integration, und Integration ist keine Einbahnstraße.

Was wir anders machen würden: Kurs halten, konsequent. Erstens: Die Begrenzung, die jetzt wirkt, nicht der nächsten Stimmung opfern, wer kein Bleiberecht hat, muss das Land auch verlassen, sonst ist jede Regel nur Papier. Zweitens: Wer bleibt, wird gefordert, Sprache und Arbeit von Anfang an, mit klaren Erwartungen und Konsequenzen, wenn die Mitwirkung verweigert wird. Drittens: Der Bund setzt die Regeln, also trägt der Bund die Kosten, die in Leipzig anfallen, keine Aufgabe ohne Finanzierung. Jetzt, wo in Bund und Land dieselbe Seite regiert, gibt es dafür keine Ausrede mehr.

Junge Union Leipzig · 9. Juni 2026

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