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JU Leipzig auf dem Deutschlandtag 2026

Drei Tage voller Austausch, Diskussionen und neuer Impulse! Vom 16. bis 18. Oktober waren wir als JU-Kreisverband Leipzig beim Deutschlandtag der Jungen Union in Bonn dabei, als Teil der Delegation der JU Sachsen und Niederschlesien. Im World Conference Center kamen Delegierte aus allen Bundesländern zusammen, um über die Richtung der Jungen Union Deutschland zu entscheiden.
Freitag: der Wahlabend. Den Auftakt machte Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Am Abend wurde gewählt. Johannes Winkel bleibt Bundesvorsitzender: 265 Delegierte stimmten für ihn, 16 dagegen, 2 enthielten sich. Es ist sein bisher bestes Ergebnis.
Für uns war es vor allem der Abend von Steffi Franzl. Unsere Landesvorsitzende ist mit 91,67 Prozent zur Bundesschatzmeisterin gewählt worden und gehört jetzt dem geschäftsführenden Bundesvorstand an. Nach über 30 Jahren ist Sachsen dort wieder vertreten, und mit Steffi sitzt eine Leipzigerin im engsten Kreis der Jungen Union Deutschland.

Samstag: KI und der Kanzler. Anwenden statt Abwarten, so heißt unsere KI-Agenda. In Bonn setzt jetzt auch der Bundesverband aufs Anwenden: Der Deutschlandtag hat den Antrag „Lust auf Zukunft“ beschlossen, Deutschland soll zum KI-Anwendungsweltmeister werden. Dazu sprach Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung.

Danach kam Bundeskanzler Friedrich Merz zu Rede und Diskussion mit den Delegierten. Sein Satz, der hängen blieb: „Gerechtigkeit ist vor allem Generationengerechtigkeit.“ Bei der Rente hat er zugesagt, dass der Rentenbeschluss der Bundesregierung noch in diesem Jahr ins Kabinett kommt. Die JU Sachsen fasst es so zusammen: „Die Rentenreform muss jetzt ins Parlament. Das hat uns der Bundeskanzler zugesichert.“

Sonntag: Söder und der Schlusspunkt. Zum Abschluss sprach CSU-Chef Markus Söder und forderte rasche Reformen. Zu Gast in Bonn war außerdem CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann.

Was wir mitnehmen. Mit der Bonner Erklärung legt die Junge Union Deutschland die Messlatte für die Bundesregierung fest: Sozialabgaben von höchstens 40 Prozent, die vollständige Umsetzung der Empfehlungen der Alterssicherungskommission, bessere Chancen auf Wohneigentum und ein echter Kurswechsel bei der Bürokratie. Der Schlusssatz der Erklärung könnte von uns sein: „Unsere Generation ist bereit, Verantwortung zu übernehmen. Sie ist jedoch nicht bereit, den Stillstand zu finanzieren.“
Und das, was jedes Jahr bleibt: Deutschlandtag heißt, auf Menschen zu treffen, die dieselbe Leidenschaft für Politik teilen wie man selbst. Junge Menschen wollen die Zukunft mitgestalten, statt nur darüber zu reden. Genau dafür fahren wir hin.
Darunter die ganze Galerie mit allen Fotos aus Bonn.
